Aero-Club Langenselbold

   
Samson für vierten Deutschen Meistertitel geehrt

 sportlerehrung

Am 26.09.2015 anlässlich des Tages der Vereine im Schlossgarten in Langenselbold fand die diesjährige Sportlerehrung der Stadt Langenselbold statt. Bei strahlendem Spätsommerwetter präsentierten sich die Langenselbolder Vereine. Siegfried Samson vom AC Langenselbold wurde für seinen vierten Deutschen Meistertitel im Streckensegelflug in der 18 m-Klasse geehrt. Besonders Bürgermeister Muth hob das gute Verhältnis zwischen Stadt und dem Luftsportverein hervor.

Am vergangenen Freitag konnte Vereinsvorsitzender Albrecht Müller die Vertreter des Sportkreises Main-Kinzig auf dem Flugplatz in den Kinzigauen begrüßen.

v.l.: Stefan Bahn(Sportkreisvorsitzender), Albrecht Müller (1. Vorsitzender) , Sieglinde Weber (stv. Sortkreisvorsitzende), Claus Bühler (1. Schriftführer)

v.l.: Stefan Bahn(Sportkreisvorsitzender), Albrecht Müller (1. Vorsitzender) , Sieglinde Weber (stv. Sportkreisvorsitzende), Claus Bühler (1. Schriftführer)

Bei strahlendem Sonnenschein übergab Sportkreisvorsitzender Stefan Bahn und seine Stellvertreterin Sieglinde Weber einen Scheck in Höhe von 7.600 Euro als Förderung des Landessportbundes in Hessen für die Anschaffung eines eigenstartfähigen Motorseglers vom Typ ASH 26 E. Der Erwerb des Flugzeuges war durch die Absenkung des Luftraumes vom Großflughafen Frankfurt notwendig geworden, um den Luftsportlern den sicheren Ausflug unter dem dicht beflogenen Luftraum zu ermöglichen. Mit der Umstellung des Flugzeugparks auf leise und zum Teil eigenstartfähige Segelflugzeuge ist der Verein AC Langenselbold auch in Zukunft eine der attraktivsten Adressen für neue Mitglieder aus dem Rhein-Main Gebiet.

An einem Juliwochenende hatten gleich drei Mitglieder einen Grund zu feiern.

freiflieger
3 glückliche Alleinflieger: Timo März, Michael Kiesewetter, Georg Bennat

Drei Flugschüler konnten die Fluglehrer zu ihren ersten Ausflügen in die Luft entlassen. Dieser sogenannte erste Alleinflug ist eins der ersten großen Ziele eines jeden Fliegers. Nach viel Theorie und vielen Flügen unter Aufsicht der Fluglehrer dürfen sie ihr Element erstmalig alleine erleben.

nassehose

Am Sonntagabend war es für Michael Kiesewetter soweit. Der 57-jährige Flugschüler meisterte seine drei Starts mit Bravour und wurde anschließend nach alter Fliegertradition von allen anwesenden Mitgliedern ordentlich versohlt.

Die Segelflieger glauben, dass dieses sogenannte Hosenbodengefühl das Fliegen deutlich verbessert. Auch der obligatorische Lauf um den Flugplatz mit umgehängter Kuhglocke sorgt immer wieder für ausgelassene Stimmung am Flugplatz.

Aero Club Langenselbold schläft auch im Winter nicht

Große Kontrolle an Schulungsdoppelsitzer ASK 21 im Mittelpunkt

Die Mitglieder des AC Langenselbold nutzen die kalte Jahreszeit um Ihre Flieger für die neue Saison vorzubereiten. Während bei den meisten Fluggeräten normale Wartung und Pflege durchgeführt wird, ist bei dem Schulungsdoppelsitzer eine 3000 Stunden Kontrolle fällig.

kontrolle steuerungVergleichbar mit einer Grundüberholung bei Verkehrsflugzeugen, bei dem der Flieger komplett ausgeräumt und untersucht wird, steht Werkstattleiter Andreas Hufnagel vor dieser anspruchsvollen Aufgabe. Gemeinsam mit Flugzeugprüfer Hugo Andriesen, ebenfalls Mitglied im Verein, arbeiten sie seit Wochen das umfangreiche Prüfprogramm Schritt für Schritt ab. Der Doppelsitzer ist seit 1996 im Vereinsbetrieb und hat inzwischen 14.000 Starts und knapp 3000 Flugstunden absolviert.

Zu diesem Zeitpunkt schreibt der Hersteller, Schleicher Flugzeugbau aus der Rhön, diese Untersuchung zur Verlängerung der Zulassung vor. Bei der Kontrolle werden kleinere Lackschäden beseitigt und etliche Verschleißteile erneuert, sodass auch in der Zukunft ein sicherer Schulbetrieb mit dem beliebten Doppelsitzer gewährleistet ist. Nach dieser Grundüberholung freuen sich die Flieger im Aero Club bereits auf die kommende Saison.

leeres flugzeugcockpitZur gleichen Zeit führt der Segelflugverein gemeinsam mit den Fluglehrern aus Gelnhausen einen Theorielehrgang an den Wochenenden durch, um den Flugschülern auch das nötige technische Wissen zu vermitteln. Hier wird in ehrenamtlicher Tätigkeit Wissen über die Gebiete Meteorologie, Aerodynamik, Instrumentenkunde, Flugphysiologie und Luftrecht vermittelt.

Ende März soll sie dann wieder beginnen, die neue Flugsaison. Wer sich für diese faszinierende Sportart interessiert und mit dem Gedanken spielt, sich den Traum vom Fliegen zu erfüllen bekommt alle nötigen Informationen unter www.ac-langenselbold.de.

Deutscher Meister im Streckensegelflug in der 18 m-Klasse

Am vergangenen Samstag, den 31.10.2014, wurde Siegfried Samson im Auditorium der Universität Braunschweig vom Deutschen Aero Club für seine Leistungen geehrt.

Mit drei Dreiecksflügen zwischen 750 km und 890 km konnte sich der Rekordpilot gegen 1662 Teilnehmer in Deutschland an die Spitze fliegen.

siegerehrung braunschweig

Nach Siegen im Jahr 1998, 2009 und 2012 konnte Samson sich auch in diesem Jahr in dieser hart umkämpften Flugzeugklasse durchsetzen. Nur wenige Tage mit hervorragenden Bedingungen für den Streckensegelflug machten es besonders schwierig die Richtigen herauszufiltern. Die so begehrten Wetterlagen mit den passenden Hochdruckverhältnissen wollten sich nur sehr selten in Deutschland einstellen.

Beispielhaft soll hier ein Flug Mitte Juni genannt werden. Aufgrund der hohen Feuchtigkeit der vorangegangenen Tage konnte Samson den ersten Wendepunkte ,den Sender Rimberg (800 m/MSL)an der A5 Richtung Kirchheim,aufgrund der niedrigen Wolkendecke kaum überfliegen.

Erst im Laufe des Tages verbesserten sich die Bedingungen so sehr das dieser Flug über 890 km gelingen konnte. Eine weitere Besonderheit dieses Fluges liegt in seiner geographischen Orientierung. Bedingt durch die innerdeutsche Grenze wäre dieser Flug so in früheren Zeiten nicht durchführbar gewesen. Er führte ihn von Langenselbold zum Rimberg. Von dort ging es über die Rhön, den Thüringer Wald und das Erzgebirge bis nach Großrückerswalde südöstlich von Dresden an der tschechischen Grenze. Danach konnte Samson seinen Flug in südwestlicher Richtung sogar über Tschechien, früher ein Ostblockstaat durchführen. Der weitere Weg führte Ihn über die Fränkische und Schwäbische Alb bis Erbach bei Ulm. Von dort ging es dann östlich an Stuttgart vorbei über Schwäbisch Hall nach Würzburg. Den Endanflug nach Langenselbold konnte der Lufthansakapitän dann im Spessart bei Gemünden beginnen.

sigi dg800

Von den Freiheiten die seit dem Fall der Mauer für die Segelflieger entstanden sind schwärmt Samson immer wieder in seinem Bericht.

Lediglich die Beschränkungen durch den Luftraum um den Frankfurter Flughafen behindern die Streckenflieger im Rhein Main Gebiet weiterhin massiv bei der Durchführung großer Streckenflüge. Dennoch hofft Samson auch in den kommenden Jahren mit seiner DG 800 in der Spitze mitfliegen zu können.

Als nächstes sportliches Highlight steht die Teilnahme an den zentralen Deutschen Meisterschaften in Stendal in Sachsen-Anhalt für den Langenselbolder Spitzenpilot im Kalender für das Jahr 2015.

Aero Clubs Langenselbold und Gelnhausen teilen sich Preisgeld

 Am 21.10.2014 fand im Restaurant Heckers in Gettenbach die Preisverleihung des diesjährigen Spendenwettbewerbs statt. Die Jury zeichnete auch in diesem jahr beide Vereine für Ihre eingereichten Präsentationen.

tantec preisverleihungDamit stehen dem AC Langenselbold für das kommende Jahr die 10.000 Euro zur Förderung des Luftsports zur Verfügung. Der Vorstand des Aero Clubs Langenselbold bedankt sich bei dem Spender Georg Raab von der Firma Tantec GmbH sehr herzlich für die bereitgestellten Mittel. Damit geht der dreijährige Wettbewerb vorläufig zu Ende.

Zahlreiche jugendliche Sportler geehrt

Der AC Langenselbold blickt auf eine ereignisreiche Flugsaison zurück.
Es wurden zwei neue Fluggeräte angeschafft. Zum einen ein gebrauchtes
Ultraleichtflugzeug als Ersatz für die betagte Schleppmaschine aus den 80 er Jahren.Das gebrauchte Flugzeug vom Typ WT 9 Dynamic wurde von Stefan Schreyer und Siegfried Samson im Mai aus Polen nach Deutschland geflogen.
Das modernere Flugzeug sorgt für deutlich günstigere Betriebskosten bei
ähnlichen Leistungen im Flugzeugschlepp. Es erzeugt zudem deutlich weniger Lärm und ist damit eine gute Investition in die Zukunft. Im weiteren Verlauf des Jahres gelang es dem Vorstand ein eigenstartfähiges Segelflugzeug vom Typ ASH 26 E für den Verein zu erwerben. Die schwierige Luftraumsituation bedingt durch den Frankfurter Flughafen und den damit verbundenen Einschränkungen für die Selbolder Segelflieger zwingt den Verein auf motorisierte Flugzeuge umzustellen, um sicher aus den Beschränkungsgebieten fliegen zu können.

In sportlicher Hinsicht konnte man auf einen überaus erfolgreichen Streckenfluglehrgang im Frühjahr zurückblicken. An fünf Tagen konnten die Teilnehmer unter der Leitung von Stefan Schreyer und Siegfried Samson etwa 7.000 km im Segelflug zurücklegen. Hierbei erreichte der jugendliche Segelflieger Jan-Henrik Schäfer sogar alle Bedingungen für die Silber-C, eine Auszeichnung des Deutschen Aero-Clubs. Einen weiteren Erfolg konnte Andreas Hufnagel für sich verbuchen. Er erflog sich in der Saison 2014 mit drei schönen Streckenflügen den Titel als bester Junior im AC Langenselbold. Verbunden mit dem Pokal ist die Zusicherung der Förderung für eine Teilnahme an seinem ersten Streckenflugwettbewerb.

Aus Gelnhäuser Neue Zeitung vom 3.7.2014GNZ förderung dynamic

 

Die Wandervögel aus Langenselbold waren wieder unterwegs

Das Team Siegbert Gehl & Andreas Kath vom Aero Club Langenselbold nahmen an der größten Segelflug­rallye der Welt Teil. Die Aufgabe der 65 Segelflugzeuge aus 9 Ländern war in 13 Tagen eine festgelegte Strecke von 2500 km zu fliegen. Es mussten mit Start in Eindhoven(NL) die Städte Donauwörth, Roanne(F), Poitiers(F) und Dortmund umrundet werden. Die Selbolder schafften die Strecke, wie schon im Jahr 2010 in nur 4 Tagen.

Damit dürften sie sich in dem noch laufenden Wettbewerb einen der vorderen Plätze gesichert haben. Noch werden die Daten der Blackboxen von der Jury ausgewertet. Erst danach werden die Teilnehmer zu einem Fest mit Siegerehrung zum Flughafen Eindhoven eingeladen.

Die Vorbereitung:

Nachdem Ende letzten Jahres die Aufgabe bekanntgegeben wurde, begannen die Vorbereitungen. Siegbert kümmerte sich um die Ausrüstung des Segelflugzeuges. Anspruchsvoll wurde es, dass nicht wie bei anderen Teams ein Serviceteam mit Anhänger die 3000 km hinterherfuhr. Somit mussten unter anderem noch Solarzellen für Bordcomputer und weitere Stauräume vom Hersteller integriert werden. Andreas sammelte Informationen, die auf der Strecke gebraucht werden. Hier ging es unter anderem darum die teilweise komplexen Luftraumstrukturen der verschiedenen Länder zu lernen. Wichtig war, vorab die Auswahl der Flugplätze zu katalogisieren, die für das genutzte Hochleistungssegelflugzeug mit knapp 30 Metern Spannweite geeignet waren.

selbolder wandervoegel

Es geht los:

Auf der motorlosen Anreise nach Eindhoven mussten wir auf den Flugplatz Venlo ausweichen, weil wir wegen starkem Verkehrsaufkommen von Linienflugzeugen keine Landefreigabe erhielten. Die mit dem Anhänger angereisten Teilnehmer waren davon nicht betroffen. Für die Anmeldeformalitäten wurden wir von dortigen Clubmitgliedern chauffiert.

Tag 1 ­ Eindhoven ­ Schwäbisch Hall (500 km)

Der Wettbewerb startete gleichzeitig auf 3 Flugplätzen in der Nähe eines gemeinsamen Abflugpunktes. Die Startreihenfolge war nach Leistungseigenschaften der Segelflugzeuge geregelt. Es bewegten sich seit Montag 100 Teilnehmer im Segelflug Richtung Donauwörth. Gleichzeitig rund 60 Fahrzeuge der Serviceteams. An diesem Tag war es meist Wolkenlos, das heißt die Aufwinde konnten nicht wie üblich unter Schönwetterwolken gefunden werden. Bei sogenannter Blauthermik war es ratsam im Team mit anderen zu fliegen. Gut, das wir den 2 fachen Weltmeister Jean Marc Caillard, der auch wie wir die Neuentwicklung ASH30mi flog, bei Aachen trafen. Gemeinsam ging es über Koblenz und Bingen, wo wir uns zwischen den eingeschränkten Lufträumen der Flughäfen Frankfurt und Hahn durchschlängeln mussten. Bei Alzey war die Schwierigkeit das thermisch eher schlechte Rheintal zu überqueren werden. Unsere Taktik war, den Kurs über Mannheim zu nehmen um dort über der Industriethermik die nötige Höhe für den Odenwald zu holen. Der Weltmeister wählte den kürzesten Weg über Heppenheim und verpasste den Einstieg an der Bergstraße. Deswegen konnten wir elegant über Heidelberg noch den Flugplatz Schwäbisch Hall erreichen. Mit 7 weiteren Teams meldeten wir unsere Position bei der Wettbewerbsleitung. Erstmals konnte man das über eine Smartphone App abwickeln. Durch dieses Verfahren sah abends jeder seine Konkurrenten im Internet auf einer Landkarte. Beindruckend war zu sehen, dass die Teilnehmer wie ein Heuschreckenschwarm auf 40 verschiedenen Flugplätzen einfielen. Obwohl die ersten ca. 40 km vor uns in Aalen lagen, waren wir mit unserer Position zufrieden. Die Holländer schliefen in ihren Anhängern und wir bekamen den Schlüssel vom Tower, um uns darin hoch oben einzunisten.

Tag 2 ­ Schwäbisch Hall ­ Donauwörth ­ Neuchatel (450 km)

An diesem Tag lief es schlecht für uns. Obwohl der Flug über die Wende bei Donauwörth und weiter über Schwarzwald in den Schweizer Jura mit ca. 100 km/h gut lief, merkten wir zu spät, dass die Basis, also die durch Wolken begrenzte Arbeitshöhe Richtung Genf
sank. Wir wurden gezwungen ins Schweizer Mitteland abzutauchen und kamen nach nur 450 km vor Lausanne zum stehen. Einheimische sagten uns, dass wegen starken Gewittern vom Vortag die heute die Berge in Wolken eingehüllt waren.
Die meisten anderen, hatten wohl bessere Wetterinfos oder wurden gewarnt, denn Sie wählten den Weg über Besancson und landeten knapp 400 km weiter.

Tag 3 ­ Neuchatel ­ Lyon ­ Poitiers ­ Paris (800 km)

Oh je, der Vorsprung ist zu groß um aufzuholen. Doch sollten wir uns eher besinnen wie schön das Fliegen über wechselnde Landschaften ist. Besonders der Jura mit seinen dünn besiedelten Hochtälern hat uns berührt. Weiter ging es im Galopp bis Oyonax um nördlich Lyon das 50 km breite Rhonetal zu queren. Schnell ging es weiter zwischen 1000 und 2000 Meter Höhe um die Wenden Roanne und Poitiers. Jetzt "nur" noch nach Dortmund, aber mit eine abendlichen Landung auf einem kleinen Flugplatz vor Paris nach 9 Stunden und knapp 800 km waren wir sehr zufrieden. Der Rückstand zur Spitzengruppe halbierte sich auf 200 km. Wir freuten uns nach der späten Landung das es nichts mehr zu essen gab, denn eine anwesende Schlossherrin lud uns in ihrem Chateau zum Abendessen und Übernachten ein.

eg2014 finish

Tag 4 ­ Paris ­ Dortmund ­ Eindhoven (700 km)

Nein, es war kein Traum in einem Schloss mitten in Frankreich aufzuwachen, schnell wurden wir von der Realität eingeholt. Denn die Wettervorhersage war nur für den heutigen Tag brauchbar. Wie bringt man einen 850 kg schweren mit Intelligenz geformten Körper aus Kohlefaserstoff über Frankreich, Belgien, Luxemburg und Deutschland heute noch in die Niederlande?
Na ja, erstmal starten! Ein in der Nähe stehendes Atomkraftwerk schleuderte uns gleich mit 7 m/s auf 2000 Meter. Mittlerweile war auch die Natur aufgewacht und bescherte uns einen Perlenteppich aus Schönwetterwolken. Schon kurze Zeit später verließen wir Frankreich und genossen die belgischen Ardennen.

Fast unbemerkt streiften wir Luxemburg um gegen 16:00 Uhr den Rhein bei Koblenz zu überqueren. Das thermisch gute Sauerland brachte uns sicher an die Wende bei Dortmund. Leider aber erst gegen 18:00 Uhr und die Thermik macht schon schlapp. Der Flugplatz Marl im Ruhrgebiet wäre eine Landemöglichkeit, knapp 100 km vor dem Ziel. Die Stadt Marl erinnerte mich an BASF in Mannheim, denn hier sehen wir auch so ein riesiges Chemiewerk.

Wie konnte das sein? Eben freuten wir uns noch über blühende Landschaften und jetzt über stinkende Schornsteine. Egal, denn dort stiegen wir mit über 2 m/s bis auf 2000 Meter. In einem 45 Minuten Gleitflug genossen wir die letzten 70 km bis zur Landung in Malden um dort vor dem zuvor gelandeten Siegern den Hut zu ziehen. Wegen schlechteren Wetterbedingungen kamen die 50 Zurückliegenden bis zu einer Woche später ins Ziel. Wer jetzt Lust bekommt, in diesen wunderbaren Sport hineinzuschnuppern ist herzlich auf unseren Heimatflugplatz Langenselbold eingeladen.

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